Feuerwehr Oberhavel

Die Feuerwehren aus Oberhavel setzt sich aus 15 Stadt-, Amts- und Gemeindefeuerwehren sowie Ihren 72 Ortswehren zusammen. In der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Oranienburg wird neben den ehrenamtlichen Kräfte, auch eine Abteilung mit hauptamtlichen Kräfte unterhalten. Diese besetzten eine Feuerwache im 24h Schichtsystem, um den Grundschutz der Kommune sicherzustellen. Zur Wahrnehmung Ihrer Aufgaben, engagieren sich in den Oberhaveler Wehren 1.710 Brandschützer, hiervon sind 201 weiblich. Es gibt mehr als 180 Einsatzfahrzeuge.

Für die Nachwuchsgewinnung erhält jede Stadt-, Amts- und Gemeindefeuerwehr eine Jugendfeuerwehr. Diese gliedert sich in einigen Kommunen in eine Jugend- und eine Kindergruppe (Jugendfeuerwehr und „Kinderfeuerwehr“). Insgesamt zählt man aktuell 910 (Stand 2020) Mitglieder.

Die Aufgabe des überörtlichen Brandschutzes nimmt der Landkreis Oberhavel war. Hierfür unterhält er ein Feuerwehrtechnisches Zentrum in Gransee. Dort findet die Wartung und Reinigung von Schläuchen, Durchführung des Atemschutzbelastungslauf oder beispielweise die Reparatur und Wartung von Feuerwehrtechnik, statt. In Zukunft soll dieser Standort unter dem Neubau eines Technik- und Ausbildungszentrum (TAZ) nach Oranienburg verlegt werden. Von dort können dann auch die zahlreichen Kreisausbildungen und Seminare, welche der Landkreis bereits anbieten, durchgeführt werden.

Weiterhin unterhält der Landkreis für den abwehrenden Katastrophenschutz eine Brandschutzeinheit (BSE), eine Schnelleinsatzgruppe Führung (SEG Fü), eine Schnelleinsatzeinheit Sanitätsdienst (SEE Sanität) und eine Schnelleinsatzgruppe Betreuung (SEG Betreuung). Beide letzten Einheiten werden durch das Deutsche Rote Kreuz KV MOL und Gransee wahrgenommen.

Als Interessenvertreter tritt der Kreisfeuerwehrverband Oberhavel e.V. ein. Dieser entstand 1991 durch den Zusammenschluss der ehemaligen Verbände Gransee und Oranienbrug. Der Verband hat es sich weiterhin zur Aufgabe gemacht, die Jugendfeuerwehr zufördern, die Grundsätze des freiwilligen Feuerschutzes zu pflegen oder die soziale Belange der Mitglieder zu unterstützen.