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Business Continuity & IT-Resilienz

Wir unterstützen Sie dabei, Ihre Geschäftsprozesse gegen Ausfälle abzusichern – von der Analyse kritischer Prozesse über Notfallpläne bis zu getesteten Recovery-Konzepten. So bleiben Sie auch dann handlungsfähig, wenn IT oder Lieferketten versagen.

BCM-Quick-Check & Business Impact Analyse für alle Kernprozesse
Notfallpläne & Wiederanlaufkonzepte nach BSI-Grundschutz und ISO 22301
Disaster Recovery Tests und IT-Ausfallübungen

Kostenlose Erstberatung: 30 Minuten, unverbindlich

Business Impact
Notfallpläne
Wiederanlauf
DR-Tests

Wann Sie uns brauchen

Business Continuity wird oft erst nach einem Vorfall ernst genommen. Dabei lässt sich mit überschaubarem Aufwand viel Schaden verhindern – wenn man die richtigen Prioritäten kennt.

Ein IT-Ausfall hat Ihnen gezeigt, dass die bestehenden Notfallpläne veraltet, unvollständig oder nicht getestet sind.

Sie wissen nicht genau, wie lange Ihre Kernprozesse maximal ausfallen dürfen, bevor kritischer Schaden entsteht.

Ihr Disaster Recovery ist rein technisch gedacht – organisatorische Abläufe und Verantwortlichkeiten fehlen.

Versicherer, Auditoren oder Kunden fordern Nachweise zu Ihrer Business Continuity.

BCM-Quick-Check

Der BCM-Quick-Check liefert Ihnen in kurzer Zeit ein ehrliches Lagebild zum Stand Ihrer Business Continuity. Wir analysieren bestehende Dokumentation, prüfen gegen relevante Standards und identifizieren die kritischsten Lücken.

Das Ergebnis: ein priorisierter Maßnahmenplan, der zeigt, wo Sie stehen und was als nächstes zu tun ist – ideal als Entscheidungsgrundlage für Management und Aufsichtsgremien.

Leistungsumfang:

  • Schnelle Bestandsaufnahme der existierenden BCM-Dokumentation und -Prozesse
  • Gap-Analyse gegen BSI-Grundschutz, ISO 22301 oder branchenspezifische Vorgaben
  • Identifikation der kritischsten Prozesse und Abhängigkeiten (Quick-BIA)
  • Priorisierter Maßnahmenkatalog mit Aufwandseinschätzung
  • Management-Präsentation mit konkreten Handlungsempfehlungen

Typische Einsatzfelder:

  • Unternehmen, die erstmals ein BCM aufbauen oder reaktivieren möchten
  • Organisationen vor anstehenden Audits oder Zertifizierungen
  • Mittelständler, die wissen wollen, wo sie stehen und was zu tun ist
  • IT-Leiter, die Management-Aufmerksamkeit für BCM gewinnen müssen

Typische Dauer: 1–2 Wochen, abhängig von Unternehmensgröße und Verfügbarkeit der Dokumentation.

Business Impact Analyse (BIA)

Die Business Impact Analyse ist das Fundament jedes ernsthaften BCM. Wir identifizieren Ihre geschäftskritischen Prozesse, bestimmen maximale Ausfallzeiten (RTO) und akzeptablen Datenverlust (RPO) und zeigen die Abhängigkeiten zu IT, Personal und Zulieferern auf.

Das Ergebnis ist ein vollständiges Bild davon, was wirklich wichtig ist – die Grundlage für gezielte Notfallplanung statt Gießkannenprinzip.

Leistungsumfang:

  • Vollständige Prozessaufnahme: Identifikation aller geschäftskritischen Prozesse und Abhängigkeiten
  • RTO/RPO-Bestimmung: Definition maximaler Ausfallzeiten und akzeptabler Datenverluste je Prozess
  • Ressourcen-Mapping: IT-Systeme, Personal, Zulieferer und Infrastruktur je Prozess
  • Kritikalitätsbewertung: Priorisierung nach finanziellen, rechtlichen und reputationsbezogenen Auswirkungen
  • BIA-Report: Dokumentation als Grundlage für Notfallpläne und Management-Entscheidungen
  • Abstimmung mit IT: Integration der BIA-Ergebnisse in Disaster Recovery Planung

Für wen besonders relevant?

  • Mittelständische Unternehmen mit komplexen Prozesslandschaften
  • KRITIS-Betreiber mit erhöhten Dokumentationsanforderungen
  • Unternehmen mit verteilten Standorten und vernetzten Prozessen
  • Organisationen vor ERP-Migrationen, Cloud-Umzügen oder Restrukturierungen

Typische Dauer: 3–6 Wochen, abhängig von der Anzahl der Geschäftsprozesse und beteiligten Fachbereiche.

Notfall- & Wiederanlaufpläne

Notfallpläne, die niemand kennt und die nie getestet wurden, sind nutzlos. Wir entwickeln praxistaugliche Notfallhandbücher mit klaren Verantwortlichkeiten, Eskalationswegen und Checklisten für die kritischen ersten Stunden.

Die Pläne werden mit den betroffenen Fachbereichen entwickelt – so dass sie im Ernstfall auch verstanden und angewendet werden können.

Leistungsumfang:

  • Entwicklung von Notfallhandbüchern mit klaren Verantwortlichkeiten und Eskalationswegen
  • Wiederanlaufpläne je Szenario (IT-Ausfall, Standortverlust, Lieferantenausfall)
  • Kommunikationspläne: interne Alarmierung, externe Stakeholder, Krisenkommunikation
  • Checklisten für Erstmaßnahmen in den ersten Stunden nach einem Vorfall
  • Dokumentenvorlagen für Einsatztagebuch, Lagemeldungen und Übergaben
  • Integration mit bestehenden IT-Notfallplänen und Disaster Recovery Konzepten

Geeignete Organisationen:

  • Unternehmen ohne aktuelle Notfalldokumentation
  • Organisationen mit veralteten Plänen, die nie getestet wurden
  • Kommunen und öffentliche Verwaltungen
  • IT-Dienstleister und Rechenzentren

Typische Dauer: 4–8 Wochen, abhängig von Anzahl der Szenarien und Komplexität der Organisation.

Disaster Recovery Tests

Ein Disaster Recovery Konzept, das nie unter realistischen Bedingungen getestet wurde, ist nur eine Hoffnung. Wir planen und begleiten DR-Tests – von der Tabletop-Übung bis zum vollständigen Failover.

Dabei messen wir, ob Ihre RTO/RPO-Vorgaben tatsächlich eingehalten werden und identifizieren organisatorische Lücken, die in rein technischen Tests unsichtbar bleiben.

Leistungsumfang:

  • Planung und Konzeption von Disaster Recovery Tests (Tabletop bis Volltest)
  • Testszenarien: Rechenzentrumsausfall, Ransomware, Cloud-Ausfall, Standortverlust
  • Durchführung und Moderation der Tests mit Echtzeit-Dokumentation
  • Messung von RTO/RPO-Einhaltung unter realistischen Bedingungen
  • Nachbereitung: Lessons Learned, Gap-Analyse und Maßnahmenplan
  • Optional: Kombination mit Krisenstabsübung (Eskalation IT → Management)

Geeignete Organisationen:

  • Unternehmen mit Disaster Recovery Konzepten, die nie getestet wurden
  • IT-Abteilungen, die Nachweise für Audits oder Versicherer benötigen
  • KRITIS-Betreiber mit regelmäßigen Testanforderungen
  • Organisationen nach größeren IT-Änderungen (Cloud-Migration, neues RZ)

Typische Dauer: 2–4 Wochen Vorbereitung, 1–2 Tage Durchführung, 1 Woche Nachbereitung.

Optionale Vertiefungsmodule

Ergänzende Bausteine, die jedes BCM-Projekt erweitern können:

IT-Resilienz Assessment

Tiefenanalyse Ihrer IT-Architektur auf Single Points of Failure, Redundanzen und Recovery-Fähigkeiten – technisch und organisatorisch.

Wann sinnvoll:

  • Sie haben eine gewachsene IT-Landschaft mit unklaren Abhängigkeiten.
  • Nach einem Vorfall wollen Sie strukturiert Schwachstellen beseitigen.
  • Sie planen größere IT-Investitionen und wollen Resilienz mitdenken.

BCM-Governance & Rollenmodell

Wir entwickeln ein nachhaltiges BCM-Betriebsmodell: klare Rollen, Verantwortlichkeiten, Review-Zyklen und KPIs für kontinuierliche Verbesserung.

Wann sinnvoll:

  • Sie wollen BCM dauerhaft verankern, nicht nur einmalig dokumentieren.
  • Ihr Unternehmen wächst und braucht skalierbare BCM-Strukturen.
  • Sie bereiten eine ISO 22301 Zertifizierung vor.

Lieferketten-Resilienz

Analyse der Abhängigkeiten zu kritischen Zulieferern und Dienstleistern mit Entwicklung von Backup-Strategien und Frühwarnindikatoren.

Wann sinnvoll:

  • Sie haben wenige, aber kritische Zulieferer ohne Alternative.
  • Lieferantenausfälle haben bereits zu Produktionsstopps geführt.
  • Sie wollen Resilienz-Anforderungen an Lieferanten verankern.

Flexibel kombinierbar: Die Module lassen sich individuell an Ihre BCM-Anforderungen anpassen.

Beispielprojekte & Ergebnisse

Anonymisierte Projektbeispiele aus unserer BCM-Beratung – mit Fokus auf Wirkung:

Produzierendes Unternehmen

Ausgangslage

Nach einem mehrstündigen IT-Ausfall wurde deutlich, dass die bestehenden Notfallpläne veraltet waren und niemand wusste, welche Prozesse Priorität haben.

Leistungen

BCM-Quick-Check mit anschließender Business Impact Analyse für alle Kernprozesse, Entwicklung priorisierter Wiederanlaufpläne.

Ergebnis

Klare RTO/RPO-Vorgaben für alle kritischen Prozesse, getestete Notfallpläne und ein monatlicher Review-Prozess.

IT-Dienstleister / Rechenzentrum

Ausgangslage

Disaster Recovery war rein technisch gedacht. Organisatorische Abläufe, Kundenkommunikation und Eskalationswege waren nicht definiert.

Leistungen

Vollständige Notfallplanung mit Fokus auf Kundenkommunikation und SLA-Management, begleitet von einem DR-Test mit Echtzeit-Messung.

Ergebnis

Auditfähige DR-Dokumentation, erfolgreicher Nachweis der SLA-Einhaltung gegenüber Großkunden.

Logistikunternehmen

Ausgangslage

Starke Abhängigkeit von einem WMS-System ohne klare Strategie für den Ausfall. Manuelle Rückfallebenen waren nicht dokumentiert.

Leistungen

BIA mit Fokus auf Warehouse-Prozesse, Entwicklung manueller Fallback-Szenarien und Durchführung einer Tabletop-Übung.

Ergebnis

Dokumentierte Rückfallebene für 72h Betrieb ohne WMS, geschultes Personal und getestete Abläufe.

BCM-Projekt besprechen

In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir gemeinsam, wo Ihr BCM heute steht und welcher Einstieg für Sie am sinnvollsten ist – ob Quick-Check, BIA oder direkt in die Notfallplanung.

1

Kurzgespräch

30 Minuten – Status quo verstehen

2

Empfehlung

Passender Einstieg und Scope

3

Projektstart

Quick-Check, BIA oder Notfallplanung

+49 172 8160800

Kostenlos & unverbindlich – wir beraten, bevor wir verkaufen.

Themen-Cluster

Vertiefende Fachbeiträge zu Business Continuity Management

Pillar-Page zu BIA, Wiederanlaufplanung und ISO 22301 – ergänzt um praxisnahe Support-Beiträge.

In Vorbereitung

  • Business Impact Analyse Schritt für Schritt
  • ISO 22301 Zertifizierung vorbereiten
  • Wiederanlaufplan für IT-Ausfälle